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"Erst wenn du deiner Vergangenheit die Hand gereicht hast, kannst du dich umdrehen und in die Zukunft schauen"

foto uber mich 5

Mein Weg...

Ich verzichte ganz bewusst auf einen tabellarischen Lebenslauf, weil er dir wenig über meine Erfahrungen und Erkenntnisse erzählt. Ich möchte dich ehrlich und authentisch an meinem Weg und meinen Gefühlen teilhaben lassen, weil ich mir das Gleiche von dir wünsche. 

Ich wurde 1967 geboren (vor 49 Jahre) und dachte lange Zeit, ich hatte eine ganz normale Kindheit und Jugend.
Ich lebte mit Mutter, Vater, 4 Jahre älteren Bruder, Oma und Opa gemeinsam in einem Haus, mit all den alltäglichen Freuden und Ängsten. Von der Krippe/vom Kindergarten wurde ich meist als Letzte abgeholt und später in der Schule, war ich eine der Besten.
Meine Freizeit widmete ich ausschließlich den Pferden - mit ihnen konnte ich SEIN. 
Auf Wunsch meiner Eltern, erlernte ich den Beruf der Drogistin -Abschluss "Sehr gut".
Mit 19 Jahre wurde ich Mutter einer wundervollen Tochter.
Nach der Wende, arbeitete ich erfolgreich mit vielen Menschen, jeweils 10 Jahre, im Vertrieb zweier sehr bekannter Handelsunternehmen, in leitenden Positionen.  

Im Außen war ich ein perfektionistischer "Vorzeige-Mensch", der sich wahnsinnig anstrengte, um Aufmerksamkeit, Anerkennung und Liebe von anderen zu "erhaschen".

Doch wie sah es wirklich in MIR aus?
Welche Erfahrungen wollte meine Seele machen, um in Heilung zu gehen? 

Wahrnehmen, was IST

Auf meinem Weg erhielt ich mit 24 Jahren die Diagnose "Rheuma- Morbus Bechterew" - das erste deutliche Signal meines Körpers, mich doch endlich mit zuvor geschehenen Ereignissen auseinander zu setzen und meine ständig unterdrückten Gefühle wahr zu nehmen. 

Ich ignorierte alles und ihn, so wie ich mich damals ignorierte.

Was war zuvor geschehen, welche Gefühle wollte ich nicht FÜHLEN und welche alten Glaubenssätze/Gedanken/Muster hatten sich in mir manifestiert?  

Ich war 9 Jahre alt, als mein Opa starb - mit 15 starb meine innig geliebte Oma
(Einsamkeit, Trauer, Leere, Schuld, "Ich will das nicht fühlen!", "Jetzt bin ich allein!")  
mit 19 Jahre wurde ich Mutter einer wundervollen Tochter
(Angst, "Ich bin nicht gut genug!", "Jetzt war’s das mit der Freiheit!", "Ich muss es schaffen!") 
mit 20 Jahre verstarb plötzlich meine Mutter im Alter von 44 Jahren an Krebs
(Einsamkeit, Angst, Wut, Trauer, "Jetzt wird’s hart und schwer!" "Augen zu und durch, vor allem keine Tränen!") 
mein Vater starb vor 8 Jahren - Diagnose Krebs
(Trauer, Wut, Schuld, Einsamkeit, "ich hab’s nicht geschafft, ihn zu halten", "Jetzt habe ich niemanden mehr!") 
Die Beziehungen zu Männern waren von Eifersucht und der Angst, verlassen zu werden und allein zu sein, geprägt.